Zwangskonvertierung von Fremdwährungskredit
Zwangskonvertierungen von Fremdwährungskrediten würde es nicht geben, versprachen österreichische Banken vollmundig noch vor einigen Wochen. Nun wird in den Medien aber bereits von der ersten Zwangskonvertierung eines Fremdwährungskredites berichtet.
Ein riskanter und für die Bank äusserst ungünstiger Fremdwährungskredit, wurde von Japanischen Yen zwangsweise in Euro umgetauscht. Obwohl sich der Bankkunde nach Kräften wehrte, und laut dagegen protestierte, konnte er nichts machen. Die Bank aus Kärnten sass in diesem Falle am längeren Hebel, und setzte die umstrittene Änderung durch.
Die fatale Ursache für das völlig überhastete und teilweise panische Agieren der Bank, liegt im schlechten Rating begründet. Dadurch würden Frendwährungen für die Bank immer teurer, und daher wollen sie Kunden von Fremdwährungskrediten in den Euro zwingen, weiss ein Finanzexperte.
Konsumentenschützer weisen darauf hin, dass Banken die im Moment beim schlechten Wechselkurs den Fremdwährungskredit konvertieren möchten, mit Schadenersatzforderungen rechnen müssen. Diese Zwangskonvertierungen dürften in diesem Fall nicht gesetzeskonform sein, und vor Gericht landen.
Der Schaden für den Kunden kann unter Umständen grosse Dimensionen annehmen.