Kredit für Pensionisten in Österreich
In Österreich fordern die Bezieher von Zusatzpensionen einen Kredit von 800 Millionen Euro. Grund ist eine mögliche Kürzung von 12 Prozent der Erträge ihrer Pensionskassen. Der Saat soll nun als Pensionsretter einspringen.
Vertreter der Zusatzpensionisten fordern den Staat konkret dazu auf ihr verbliebenes Kapital steuerfrei aus der Pensionskasse herauszuholen, oder dafür zu sorgen dass es keine Kürzungen mehr gibt. Um dies zu ermöglichen müsste der Staat einen zinsgünstigen Kredit in der Höhe von 800 Millionen Euro aufnehmen.
Die Vertreter der betroffenen Pensionisten armumentieren damit, dass erst vor kurzem für die Bankenhilfe 100 Milliarden Euro in die Hand genommen wurden. Da würden 800 Millionen für die Pensionisten wohl kein grosses Problem darstellen, so ein Sprecher.
Ausserdem kritisiert man das Versagen des Staates in der Aufsicht. Der Staat hat das bestehende Pensionskassensystem so gewollt, und später auch die garantierte Mindestverzinsung abgeschafft. Darüberhinaus wären Verträge genehmigt worden, welche von unrealistisch hohen Erträgen der Pensionskassen ausgegangen sind.
Die Folge: Firmen haben zuwenig eingezahlt, und die Pensionen sind zu hoch angesetzt worden. Daher kam es zu den Kürzungen. Sollte man dies nicht mehr korrigieren können, wonach viele Experten ausgehen, so hoffen die Pensionisten zumindest auf ein paar Steuerzuckerln.